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Weibl. Sexualität

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Weibliche Sexualität: stigmatisiert, missverstanden, fabelhaft!

Frauen sind wundervoll! Und das mit all ihren (sexuellen) Bedürfnissen, Eigenheiten und Verlangen. Doch leider sahen und sehen das nicht immer alle so. Die Geschichte der Weiblichkeit und vor allem der weiblichen Sexualität ist voller Zwänge, Verbote und Missverständnisse. Und sie ist geprägt vom Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Die letzten Jahrhunderte zeigen, warum du genau jetzt deine Weiblichkeit stolz in die Welt schreien solltes; warum du allen zeigen solltest, wie toll es ist, eine Frau zu sein und weshalb es sich lohnt, dass du dich jeden Tag für eine offene weibliche Sexualität einsetzt.

Weibliche Sexualität

stigmatisiert, missverstanden, fabelhaft

Frauen sind wundervoll! Und das mit all ihren (sexuellen) Bedürfnissen, Eigenheiten und Verlangen. Doch leider sahen und sehen das nicht immer alle so. Die Geschichte der Weiblichkeit und vor allem der weiblichen Sexualität ist voller Zwänge, Verbote und Missverständnisse. Und sie ist geprägt vom Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Die letzten Jahrhunderte zeigen, warum du genau jetzt deine Weiblichkeit stolz in die Welt schreien solltes; warum du allen zeigen solltest, wie toll es ist, eine Frau zu sein und weshalb es sich lohnt, dass du dich jeden Tag für eine offene weibliche Sexualität einsetzt.

Weibliche Sexualität

stigmatisiert, missverstanden, fabelhaft

Frauen sind wundervoll! Und das mit all ihren (sexuellen) Bedürfnissen, Eigenheiten und Verlangen. Doch leider sahen und sehen das nicht immer alle so. Die Geschichte der Weiblichkeit und vor allem der weiblichen Sexualität ist voller Zwänge, Verbote und Missverständnisse. Und sie ist geprägt vom Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Die letzten Jahrhunderte zeigen, warum du genau jetzt deine Weiblichkeit stolz in die Welt schreien solltes; warum du allen zeigen solltest, wie toll es ist, eine Frau zu sein und weshalb es sich lohnt, dass du dich jeden Tag für eine offene weibliche Sexualität einsetzt.

Eine Geschichte

voller Einschränkungen

Dass du tragen kannst, was du willst, lieben kannst, wen du willst und schlafen kannst, mit wem du willst, ist der Arbeit vieler mutiger Frauen zu verdanken. Denn schon immer wurde die weibliche Sexualität unterdrückt und die Gründe dafür waren vielfältig: Neben der körperlichen Überlegenheit des Mannes, spielten von Beginn an auch die unterschiedlichen Anlagen beider Geschlechter eine Rolle. Wollten Männer eher dominieren und ihren Stand in der Gemeinschaft etablieren, wollten Frauen häufig Harmonie schaffen. Aus dieser Mischung entstanden gesellschaftliche Muster, die Männern den Weg zu Bildung und Machtpositionen erleichterte.


Lass uns eine kurze Reise durch die Geschichte machen, die das verdeutlicht:

Steinzeit – die Zeit der Angst

Als der Mensch als Spezies noch in den Kinderschuhen steckte, war es für Männer nur sinnvoll, Frauen in ihrer Sexualität zu unterdrücken. Sie wollten eine monogame Frau, damit sie sich sicher sein konnten, dass das gemeinsame Kind auch wirklich ihres war. Denn kein Mann wollte in Zeiten, in denen er sich für Essen in Lebensgefahr bringen musste, für ein fremdes Kind sorgen.

Altertum – sexuelle Freiheit

Zum Glück änderten sich nach der Entstehung unterschiedlichster Völker und Kulturen auch die sexuellen Freiheiten der Frauen. Die Menschen wurden – je nach Kultur– selbstbestimmter und konnten sich ausleben. In Griechenland beispielsweise waren Freudenhäuser oder erotische Badehäuser an der Tagesordnung. Auch Homosexualität war vollkommen alltäglich – eine Einstellung, die wir uns Jahrhunderte später wieder erarbeiten mussten.

Mittelalter – das Wort Gottes

Mit der Verbreitung des Christentums und weiterer Glaubensrichtungen, waren viele der Freiheiten wieder hinfällig. In dieser Zeit entstand eine kirchliche, sexualfeindliche Moral, der die Frauen unterworfen wurden. Untreue Ehepartnerinnen wurden sogar hingerichtet, während sich die Männer ungezügelt vergnügen durften. In arrangierten Ehen wurden meist noch Kinder miteinander verheiratet. Viele Frauen versuchten, dem zu entfliehen und gingen ins Kloster. Einige verstümmelten sich sogar, um der ehelichen Vergewaltigung zu entgehen. Ihre Lust durften sie nur im Verborgenen ausleben. Ein Resultat: Erotische Romane, wie die der Autorin Marie de France, die Frauen wenigstens in dieser Welt alle Freiheiten gab.

Meine Liebe und meinen Körper schenke ich Euch, macht aus mir Eure Geliebte!
Zitat Marie de France, Bisclavret, ca. 1170

Frühe Neuzeit – aufatmen

Auch wenn die Sitten noch streng waren, durften Frauen ihre Sexualität nach dem Mittelalter wieder stärker ausleben. Nur Adlige und reiche Schichten wurden noch zwangsverheiratet. Erst zum Ende der frühen Neuzeit sahen Philosophen die weibliche Sexualität wieder kritisch. Für sie war sie etwas Animalisches, das man zügeln musste und das nicht zu den feinen Damen der Gesellschaft passte.

Moderne – endlich frei?

Nachdem Freud den Begriff der Libido erfand, wurde Sexualität erstmals auch psychologisch betrachtet. Laut des Neurologen führte die Unterdrückung der Lust zu Neurosen. Sexualität sollte also dringend ausgelebt werden. Nachdem die ersten Kondome auf den Markt kamen und die Pille eine zuverlässige Verhütung anbot, konnten auch Frauen wieder etwas freier sein. Sie mussten nicht immer in der Angst leben, von einem One-Night-Stand oder einer Affäre schwanger zu werden. Und trotzdem können Frauen noch heute in vielen Kulturen nicht frei über ihre Sexualität entscheiden. Allein in Deutschland wurde die Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 strafbar.


Die weibliche Anatomie:
Die große Unbekannte?

Du hast das Gefühl, deinen Körper wirklich gut zu kennen und zu verstehen? Dann Gratulation! Denn die weibliche Sexualität wurde, anders als die der Männer, lange Zeit nicht erforscht. Und noch heute ist sie für die Forschung im Gegensatz zur männlichen Sexualität absolutes Neuland.

Im Mittelalter ging man sogar davon aus, dass auch Frauen einen Samen haben, der sich mit dem männlichen Samen vermischen muss, um ein Kind zu zeugen. Heute sind wir schlauer! Zumindest fast. Denn fragt man Menschen, was das weibliche Gegenstück zum Penis sei, antworten viele “Vagina”. Das ist jedoch vollkommen falsch. Denn die Vagina macht nur den kleinen, inneren Teil des weiblichen Geschlechts aus. Die Vulva ist das eigentliche Wunderwerk deines Körpers (mehr dazu gibt's in unserem nächsten Artikel zu lesen). Diese Komplexität sorgt auch (zum Glück) dafür, dass Frauen wesentlich vielfältiger stimuliert werden können. Reine Penetration macht uns dabei nur selten glücklich. Mechanische Reize müssen sich mit emotionalen Einflüssen paaren, damit auch wir Sex haben beziehungsweise uns paaren wollen.


Noch heute sind nicht alle Bereich der weiblichen Lust vollkommen erforscht. Wir können uns also auf weitere Entdeckungen freuen. Mittlerweile ist sogar erwiesen, dass auch Frauen nachweisbar mehrmals am Tag eine Errektion bekommen. Wir haben also eine lange und hoffentlich befriedigende Reise vor uns.

Die weibliche Anatomie:
Die große Unbekannte?

Du hast das Gefühl, deinen Körper wirklich gut zu kennen und zu verstehen? Dann Gratulation! Denn die weibliche Sexualität wurde, anders als die der Männer, lange Zeit nicht erforscht. Und noch heute ist sie für die Forschung im Gegensatz zur männlichen Sexualität absolutes Neuland.

Im Mittelalter ging man sogar davon aus, dass auch Frauen einen Samen haben, der sich mit dem männlichen Samen vermischen muss, um ein Kind zu zeugen. Heute sind wir schlauer! Zumindest fast. Denn fragt man Menschen, was das weibliche Gegenstück zum Penis sei, antworten viele “Vagina”. Das ist jedoch vollkommen falsch. Denn die Vagina macht nur den kleinen, inneren Teil des weiblichen Geschlechts aus. Die Vulva ist das eigentliche Wunderwerk deines Körpers (mehr dazu gibt's in unserem nächsten Artikel zu lesen). Diese Komplexität sorgt auch (zum Glück) dafür, dass Frauen wesentlich vielfältiger stimuliert werden können. Reine Penetration macht uns dabei nur selten glücklich. Mechanische Reize müssen sich mit emotionalen Einflüssen paaren, damit auch wir Sex haben beziehungsweise uns paaren wollen.

Noch heute sind nicht alle Bereich der weiblichen Lust vollkommen erforscht. Wir können uns also auf weitere Entdeckungen freuen. Mittlerweile ist sogar erwiesen, dass auch Frauen nachweisbar mehrmals am Tag eine Errektion bekommen. Wir haben also eine lange und hoffentlich befriedigende Reise vor uns.

Die weibliche Anatomie:
Die große Unbekannte?

Du hast das Gefühl, deinen Körper wirklich gut zu kennen und zu verstehen? Dann Gratulation! Denn die weibliche Sexualität wurde, anders als die der Männer, lange Zeit nicht erforscht. Und noch heute ist sie für die Forschung im Gegensatz zur männlichen Sexualität absolutes Neuland.


Im Mittelalter ging man sogar davon aus, dass auch Frauen einen Samen haben, der sich mit dem männlichen Samen vermischen muss, um ein Kind zu zeugen. Heute sind wir schlauer! Zumindest fast. Denn fragt man Menschen, was das weibliche Gegenstück zum Penis sei, antworten viele “Vagina”. Das ist jedoch vollkommen falsch. Denn die Vagina macht nur den kleinen, inneren Teil des weiblichen Geschlechts aus. Die Vulva ist das eigentliche Wunderwerk deines Körpers. Diese Komplexität sorgt auch (zum Glück) dafür, dass Frauen wesentlich vielfältiger stimuliert werden können. Reine Penetration macht uns dabei nur selten glücklich. Mechanische Reize müssen sich mit emotionalen Einflüssen paaren, damit auch wir Sex haben beziehungsweise uns paaren wollen.


Noch heute sind nicht alle Bereich der weiblichen Lust vollkommen erforscht. Wir können uns also auf weitere Entdeckungen freuen. Mittlerweile ist sogar erwiesen, dass auch Frauen nachweisbar mehrmals am Tag eine Errektion bekommen. Wir haben also eine lange und hoffentlich befriedigende Reise vor uns.

Diese Tipps können dir dabei helfen,

selbstbewusster mit deiner Sexualität umzugehen und (noch) mehr Spaß am Frausein zu haben:


1: Lass den Sex nicht

nach der Befriedigung des Mannes enden!

Dieses Denken ist überholt und hat seinen Ursprung in der Geschichte, in der Frauen den Mann befriedigen mussten. Und mal ehrlich: Auch Männern gefällt es, wenn du deinen Teil vom Kuchen einforderst.

2: Sag, was du willst!

Apropos Einfordern: Das gilt nicht nur beim Höhepunkt, sondern auch davor und danach. Sag, was dir gefällt und was du ausprobieren möchtest. Das trauen sich noch viel zu wenig Frauen, obwohl viele Männer genau das lieben.

3: Erforsche dich!

Um zu wissen, was du willst, musst du es herausfinden. Und das geht nur, wenn du deine sexuelle Reise antrittst. Zum Glück sind Frauen durchschnittlich erst ab 30 Jahren auf ihrem sexuellen Höhepunkt. Und danach ist noch lang nicht Schluss. Es wird also aufregend.

4: Vergiss gesellschaftliche Normen!

Lebe deine Sexualität, auch wenn sie nicht gesellschaftskonform ist. Du bist keine Schlampe, wenn du wechselnde Partner hast und auch nicht weniger “damenhaft”, wenn du sagst, was du willst. Wenn viele Frauen freier leben, ändert sich auch das Bild der Frau und die gesellschaftlichen Normen wandeln sich. Du hast es also in der Hand!

Jetzt bist du gefragt!

Wie stolz bist du auf deine Sexualität, wie hast du sie entdeckt und wo merkst du Grenzen, die du gern einreißen willst? Schreib uns in den Kommentaren und teile diesen Artikel mit deiner Freundin, um auch sie zu motivieren, sich mehr mit ihrer Weiblichkeit zu beschäftigen.

Freue dich auf weitere Blogartikel und motivierende Artworks rund um das spannenden Thema der weiblichen Sexualität. Abonniere unseren Newsletter, um nichts mehr zu verpassen!

geschrieben von Julia Burghardt

4 comments

  • Tomoki Yurei: August 03, 2019

    I absolutely love this! As a history major and one who is always curious to hear different sides of sexuality, this was incredible to read. I loved the historical aspect and explanation of why it was that way. And the last part on anatomy and tips were really extraordinary and helpful! As a male, I cannot physically understand what it is like to be a women, but I at least wish to learn and try to be knowledgeable of it. The more we know, the better. And the more encouraging and respectful, the happier. I think the tips at the end will really help women not just have a better sex life, but also more confidence and happiness overall.

    And for fun, as a poet and history lover (especially Greece where half of my family heritage is from), one cool icon that you may like is Sappho. She was one of the greatest poets of her time and wrote about love (even between women) on her native island of Lesbos. Her name and origin even give us the terms “lesbian” and “sapphic”.

    Thank you again for another interesting and well informed article. I’m looking forward to the next one.
    -Tomoki

  • Sven T.: August 02, 2019

    Wertvoller Artikel mit einer kurzen Reise durch die historischen Ungetüme. Bin auf den nächsten Artikel gespannt!

  • Stephan: August 02, 2019

    Ein toller Artikel! Selbst ich als Mann, finde sehr viele Punkte, denen ich zustimmen kann. Eine Frau, die weiß was sie will, ist in meinen Augen viel begehrenswerter als das sog. unterwürfige Frauchen (Unterwürfigkeit als sexuelle Spielart ist natürlich und ausdrücklich ausgenommen). Ich bin sogar der Meinung, dass Frauen genau so viel sexuelles Verlangen haben wie Männer, es ihnen aber von der Gesellschaft nicht immer zugestanden wird. In unserer modernen (westlichen) Kultur ist man schon weit gekommen, aber es ist noch immer ein weiter Weg

  • Anna: August 02, 2019

    Hallo Julia,
    hallo Marie,

    danke für diesen Artikel und euer Engagement. Auf einen Punkt möchte ich genauer eingehen:

    “Mit der Verbreitung des Christentums und weiterer Glaubensrichtungen”

    Für den europäischen Kontinent ist die Nennung des Christentums in seiner Historie relevant und richtig. Was nicht erwähnt wurde, ist der unrefomierte (unreformierbare) und noch in der Steinzeit stecken gebliebene Islam der mehr und mehr Präsenz in unseren christlich geprägten und freiheitlich-demokratischen Ländern erhält — sei es die Verschleierung der Frau, die Beschneidung junger Mädchen und Jungen, die Kinderehe, der Burkini usw.

    Bitte geht alsbald auf dieses wichtige Thema ein, denn der Koran stellt mit seinen patriachalen, glaubensfundierten Herrschaftsansprüchen und seiner kulturellen und gesetzlich verankerten Frauenrolle (Scharia) derweil die größte Gefahr für die Freiheit der westlichen Zivilisation dar, vor allem die der Frauen.

    Während Unternehmen wie Katjes oder Nike ihre Reichweite nutzen um z.B. das Kopftuch als Symbol der Emanzipation zu zelebrieren, könntet ihr im Namen des Feminismus ein Zeichen setzen und dieses Thema aufgreifen. Denn diese erniedrigende Verhüllung stellt alles andere als die Freiheit einer Frau dar.

    Vielen Dank,
    Anna

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