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Do you speak love? Wie du deinem Partner sagst, was du willst

Do you speak love? Wie du deinem Partner sagst, was du willst
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Do you speak love?

Wie du deinem Partner sagst, was du willst

In der Liebe versteht man sich blind? Oh ja, das wäre wirklich wundervoll. Doch egal, ob glücklich oder gerade in der Krise, Kommunikation ist und bleibt eine schwierige Sache – besonders wenn Liebe im Spiel ist. Hier erfährst du, wie du deine Wünsche äußerst, ohne deinen Partner zu verletzen.

Über den Mut, mehr zu wollen

In der Liebe immer zu sagen, was du denkst, kann viel Herzklopfen verursachen. Aber es lohnt sich, denn eine ehrliche Beziehung wehrt meistens am längsten und hat auch die besten Chancen auf ein langes gemeinsames Leben. Traust du dich jedoch nicht, in deiner Beziehung auch die Dinge zu thematisieren, die du dir wünschst, kann das zu unterschwelligen Konflikten führen, die lang brodeln und sich mit der Zeit zu einem echten Streit entfachen können. Psychologen gehen sogar davon aus, dass sich unterdrückte Konflikte negativ auf deinen Blutdruck, dein Immunsystem oder den Magen-Darm-Trakt auswirken können.
Und im schlimmsten Fall leidest du am Ende nicht nur gesundheitlich, sondern auch seelisch an gebrochenem Herzen, weil du nicht glücklich werden kannst oder dein Partner merkt, dass dir etwas fehlt.

Wenn es im Bett ernst wird

Die meisten von uns wissen, wie wir unseren Partnern sagen sollten, dass sie doch bitte den Müll rausbringen oder sich etwas mehr Zeit für uns nehmen sollen. Doch heikel wird es im Schlafzimmer. Denn dass sich zwei Menschen hier sofort blind verstehen, ist nicht immer selbstverständlich. Wir alle haben eine Vorgeschichte, sind geprägt durch vorherige Partner oder entwickeln mit der Zeit andere Vorlieben.

Doch wie den Liebsten sagen, dass wir uns mehr wünschen, als das derzeitige Programm? Hier wird es echt knifflig, denn Sex ist so intim, dass er uns auch verletzlich macht. Egal, in welcher Phase du in deiner Beziehung stehst, du musst behutsam und offen kommunizieren. Denn so werdet ihr beide glücklich und merkt im Zweifelsfall, ob ihr auch sexuell zueinander passt. Egal, ob ihr euch gerade erst kennenlernt und du merkst, dass ihr unterschiedliche Vorstellungen im Bett habt, oder du in einer Beziehung langsam deine Wünsche veränderst – diese Tipps helfen dir, liebevoll deine Wünsche zu äußern.

1: Fall nicht mit den Handschellen ins Bett

Du willst etwas anderes ausprobieren und weißt auch schon genau, was das sein soll? Dann überrasche deine Liebe bitte nicht direkt im Bett mit den neuesten Handschellen, Bondage-Zubehör oder Spielzeug. Im schlimmsten Fall hat dein Gegenüber damit schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, von denen du gar nichts wissen konntest. Oder er ist so überrascht, dass er sich erst einmal zurückzieht. Du solltest also alles, was du ausprobieren möchtest, vorher einmal besprechen und nicht einfach drauf loslegen, ohne zu wissen, welcher Einstellung du begegnen wirst.

Kleiner Tipp: Du willst Spielzeug in euer Sexleben integrieren und weißt, dass dein Gegenüber nicht abgeneigt ist? Dann versuch es am Anfang mit einer Wundertüte oder einem der vielen Weihnachtskalender. Besonders Männer (aber auch einige Frauen) denken beim Einbeziehen von Spielzeug häufig, dass sie nicht ausreichen. Dieser Trugschluss kann schnell zum Streit führen. Wisst ihr beide jedoch nicht, was euch erwartet, wird es noch nicht zu konkret und ihr geht mit demselben Überraschungseffekt an die Sache heran.

2: Passe den richtigen Zeitpunkt ab

Viele von uns haben ein echtes Talent dafür, unsere Unzufriedenheit in den unpassendsten Momenten zu äußern. Im Streit um den Wochenendputz fällt uns dann mit einem Mal ein, dass wir ja auch im Bett unzufrieden sind. Auch wenn es stimmen mag, solltest du dich in solchen Situationen zurückhalten. Denn nicht nur, dass du deinen Partner mit einer solchen Aussage im Streit wirklich verletzt – es wird sich auch nichts ändern.

Passe also lieber einen friedlichen und intimen Moment ab. Nimm ein anderes Thema als Einstieg, damit du nicht mit der Tür ins Haus fällst. Das kann ein Film, Podcast oder fiktives Gespräch sein, von dem dir deine Freunde aus ihren Beziehungen erzählt haben. In einer angenehmen Stimmung zwischen Lachen und Innigkeit wird dein Partner viel eher offen für deine Wünsche sein.

3: Lerne zu bitten, nicht zu wollen

Sex ist etwas, das beiden Spaß machen soll. Alles, was ihr im Bett ausprobiert, sollten deshalb auch beide wollen und genießen. Hast du also einen konkreten Wunsch, dann fordere ihn nicht ein. Sätze wie: „Wir sollten das mal probieren.” oder „Ich brauche das im Bett.” Setzen deinen Partner unter Druck. Auch, wenn du es vielleicht gar nicht so meinst, hat er oder sie dann schnell Angst, dass eure Beziehung in Gefahr ist, wenn dein Wunsch nicht erfüllt wird. Auch versteckte Vorwürfe haben in diesem Gespräch nichts zu suchen. Sag deinem Partner nicht, was wer anders machen sollte, sondern was du dir vorstellen könntest.

4: Geh nicht von deinem Wissensstand aus

Bist du vielleicht schon seit Jahren fest in einer Szene verankert oder liebst Praktiken, die nicht immer von anderen gemocht werden, kannst du von deinem Partner keine Quantensprünge erwarten. Besonders, wenn ihr euch erst kennengelernt habt und noch nicht genau wisst, was ihr mögt, solltest du behutsam vorgehen.

Äußere deine Wünsche, denn das ist wichtig, wenn du glücklich werden willst. Schleppe deinen Partner aber nicht direkt zu Partys oder Sessions, wenn er oder sie noch nicht bereit dafür ist. Sag, was genau dich im Bett glücklich macht und tastet euch dann gemeinsam Schritt für Schritt heran. So merkst du auch schnell, was ihm gefällt und was nicht. Und vielleicht entwickelt ihr auch gemeinsam ganz neue Vorlieben, von denen du nichts geahnt hast.

5: Akzeptiere, wenn es nicht passt

Ihr startet gemeinsam die Reise und du merkst, dass deinem Partner unwohl dabei ist? Dann solltet ihr auch darüber sprechen. Macht er nur mit, um dir einen Gefallen zu tun, werdet ihr mit der Zeit beide unglücklich. Denn Sex macht nur Spaß, wenn eine Gemeinsamkeit entsteht. Ziehe dich auch nicht zurück oder mach ihm ein schlechtes Gewissen, wenn es nicht passt.Auch wenn du traurig darüber bist, dass ihr beide nicht dasselbe wollt, musst du seine Offenheit wertschätzen. Findet ihr keinen gemeinsamen Nenner, solltest du dir dann aber auch Gedanken um eure gemeinsame Zukunft machen. Nicht immer müssen solche Unstimmigkeiten zu einer Trennung führen, aber ihr solltet einen Mittelweg finden, der euch beide glücklich macht.

5: Mach dich auf seine Wünsche gefasst

Was wir schnell beim Gedanken an ein Gespräch vergessen, in dem wir unsere innersten Wünsche thematisieren: Auch unser Partner kann solche Wünsche hegen. Sagst du, was du dir im Bett wünschst, hat er oder sie genau dasselbe Recht dazu. Schrecke dann nicht zurück, sondern sei auch offen für dein Gegenüber. Umso schöner wird es dann, wenn ihr gemeinsam eine Reise antretet, in der ihr gegenseitig eure Vorlieben erkundet.

Ehrlichkeit macht Liebe

Die Sprache der Liebe zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Bei allem, was du sagst, solltest du immer daran denken, wie das bei deinem Partner ankommt. Du solltest dich aber auch keinesfalls davor scheuen, deine Wünsche, Ängste und Bedenken zu äußern. Denn es gibt nichts Schöneres, als eine Beziehung, in der ihr offen und über alles reden könnt. Das beginnt bei der Wandfarbe, dem Abwasch, der Freizeit und endet eben nicht vor dem Schlafzimmer. Sei mutig und du gewinnst mit etwas Glück nicht nur eine Menge guten Sex, sondern auch die große Liebe.

geschrieben von Julia Burghardt

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